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Infinitivkonstruktion

Infinitivkonstruktionen enthalten einen Infinitiv (mit oder ohne zu), der nicht Teil eines Verbalkomplexes ist, und die notwendigen Verbkomplemente, wobei die Subjektstelle immer offen bleibt. Wie Sätze können Infinitivkonstruktionen auch Supplemente enthalten. Die Interpretation der Subjektstelle erfolgt entweder durch Orientierung an einem Teilausdruck des Satzes, der die Infinitivkonstruktion enthält (vgl. die Pfeile unter den entsprechenden Beispielen), oder das Gemeinte wird aus dem weiteren Kontext bzw. aus dem bestehenden Wissen erschlossen (vgl. unten (5) und (8)). Infinitivkonstruktionen realisieren Komplemente oder Supplemente.

Beispiele

Infinitivkonstruktionen mit zu:

Infinitivkonstruktionen mit um ... zu, ohne ... zu, anstatt ... zu:

Infinitivkonstruktionen ohne zu:

Infinitivkonstruktionen lassen sich häufig durch Nebensätze, Nominalphrasen oder Präpositionalphrasen ersetzen, vgl. z. B.:

(1a) Ich verspreche dir, dass ich zurückkomme.
(8a) Das Schreiben einer neuen Grammatik macht Spaß.
(4a) Er ist zu allem bereit.

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 28.04.2009 10:45.