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[Text im Vollbild]

diminutif (französisch)

diminutivo (italienisch)

diminutiv (norwegisch)

zdrobnienie (polnisch)

kicsinyítő forma (ungarisch)

Diminutivum

Thematisch verwandte Bezeichnungen:

  • Deminitivum
  • attenuative Ableitung
  • Hypokoristikon
  • Verkleinerungsform

Ein Diminutivum (zu lat. diminuere 'abnehmen, vermindern') ist ein Wortbildungsprodukt. Es entsteht durch explizite Derivation, also durch Ableitung mit einem Wortbildungsaffix, z. B. mini-, -chen, -lein. Diminutiva drücken nur selten ausschließlich aus, dass etwas kleiner ist als das in der Basis Bezeichnete, z. B. Elementarteilchen; meist wird eine emotionale Haltung ausgedrückt, die positiv (z. B. Väterchen Frost) oder negativ sein kann (z. B. dein Autochen).

Beispiele:

Entgegen allen Befürchtungen ist kein Deutscher an vCJK erkrankt, eine Miniepidemie in Großbritannien verebbt bereits seit Jahren.
[Die Zeit (Online-Ausgabe), 17.01.2008]

Geschäftsleute und Kommunalpolitiker hatten sich eingefunden, um mit einem Gläschen Sekt auf das Gelingen anzustoßen.
[Rhein-Zeitung, 10.03.2008]

Schlau blitzen die Äuglein aus der Elendsmiene, wenn der Hausherr mittels Herzanfällen, Magenkrämpfen oder Furunkeln Ärzte, Personal und Verwandte in seine Umlaufbahn befördert.
[Berliner Zeitung, 22.02.2007]

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 10.09.2009 14:13.