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Rückbildung

Unter Rückbildung wird in der Forschungsliteratur eine kaum produktive Wortbildungsart der Derivation verstanden, bei der aus expliziten Derivaten (z.B. Notlandung, sanftmütig) mittels Tilgung des Wortbildungsaffixes (z.B. -ung und -ig) Wörter gebildet werden (z.B. notland(en), Sanftmut).

Die Rückbildung ist eine zweifelhafte, auf sprachhistorischen Recherchen beruhende Kategorie, die synchron gegenwartssprachlich nicht unbedingt benötigt wird. Vgl. ausführlich Donalies, Elke (2005): Die Wortbildung des Deutschen - Ein Überblick. 2. überarb. Aufl. Tübingen: Narr (Studien zur deutschen Sprache 27). S.133ff.

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 07.04.2005 10:46.