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Indirektheitskontext

Thematisch verwandte Bezeichnungen:

  • Indirekte Rede

Als Indirektheitskontexte werden Kontexte - Verwendungszusammenhänge - bezeichnet, in denen ein Sprecher Feststellungen, Gedanken oder Ansichten nicht als für ihn selbst zum Sprechzeitpunkt aktuell ausgibt, sondern sich auf eine andere Quelle bezieht:

Ernst von Weizsäcker, Staatssekretär von 1938 bis 1943, schrieb damals, er nehme "dieses Kreuz" auf sich für "die Verhinderung eines Krieges".
Mannheimer Morgen, 08.04.1989
Ich dachte im Stillen, daß hier also auch nur mit Wasser gekocht wird, und war sehr erleichtert.
Frankfurter Rundschau 1. Hj. 1990, S. 14
Trainer Iordanescu hatte geglaubt, mit seinen Ersatzspielern zum Erfolg zu kommen.
Frankfurter Rundschau, 29.06.1998, S. 22

Weiterführender Text:

Würde-Formen

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 29.09.2004 16:15.