grammis 2.0

das grammatische informationssystem des instituts für deutsche sprache (ids)
Korpusgrammatik Grammatik in
Fragen und Antworten
Systematische
Grammatik
Grammatische
Fachbegriffe
Grammatisches
Wörterbuch
Grammatische
Bibliografie
[A]  [B]  [C]  [D]  [E]  [F]  [G]  [H]  [I]  [J]  [K]  [L]  [M]  [N]  [O]  [P]  [Q]  [R]  [S]  [T]  [U]  [V]  [W]  [X]  [Y]  [Z] 
 

[Impressum] [Datenschutzerklärung]

                                                                           
[Text im Vollbild]    [terminologische Relationen visualisieren]

komitative Konnektoren

Komitative Konnektoren sind eine Teilklasse der additiv basierten Konnektoren.

Die drei komitative Konnektoren sind dabei, wobei und (marginal) indem. Komitativität ist eine konzeptuell elementare Relation, die die gemeinsame kooperative, aber im typischen Fall nicht gleichgewichtige Beteiligung von zwei Partizipanten an einer Situation beschreibt; sie ist eng verwandt mit der Relation der Instrumentalität und unterscheidet sich von konditionalen und kausalen Relationen, die konzeptuell primär Relationen zwischen Ereignissen, oder allgemeiner, Situationen sind.

In Bezug auf Sachverhaltsverknüpfungen und die Kodierung zusammengesetzter Sätze bedeutet Komitativität zunächst nicht mehr, als dass ein Sprecher eine Situation als mit einer anderen einhergehend, als von ihr "begleitet" konzipiert (p, und dabei q). Komitativität ist damit die am wenigsten spezifische der "adverbialen" Relationen. In der traditionellen Grammatik wird sie als "Begleitumstand" beschrieben.

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 16.10.2015 12:24.