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obligatorisch

Die Anwendung einer Regel ist obligatorisch, wenn sie notwendigerweise berücksichtigt werden muss. In der Valenztheorie werden z. B. obligatorische Komplemente von fakultativen Komplementen unterschieden. Die obligatorischen Komplemente müssen ausdrucksseitig realisiert werden, damit ein korrekter Satz des Deutschen entsteht; die fakultativen können, müssen aber nicht realisiert werden. Bei dem dreiwertigen Verb schenken etwa sind das Subjekt, ein Akkusativkomplement sowie ein Dativkomplement obligatorisch:

Der stolze Patenonkel (Ksub) schenkte seinem Neffen (Kdat) eine goldene Uhr (Kakk).

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 12.10.2009 14:19.