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Obertempus

Bei den sog. zusammengesetzen Tempora (Futurperfekt , Präsensperfekt , Präteritumperfekt ) bestimmen zwei Faktoren die zeitliche Interpretation:

  1. die - finite - Tempusform des Hilfsverbs (haben, sein)
  2. das Partizip II (z. B. geträumt, verlegt, umschrieben)

Interpretiert wird zunächst die finite Tempusform, die damit in diesem Zusammenhang als Obertempus fungiert. Das so gesetzte Obertempus dient dann als Orientierungszeit für die Bestimmung der Betrachtzeit dessen, was mit dem Partizip II ausgedrückt wird.

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 22.04.2010 13:28.