grammis 2.0

das grammatische informationssystem des instituts für deutsche sprache (ids)
Korpusgrammatik Grammatik in
Fragen und Antworten
Systematische
Grammatik
Grammatische
Fachbegriffe
Grammatisches
Wörterbuch
Grammatische
Bibliografie
[A]  [B]  [C]  [D]  [E]  [F]  [G]  [H]  [I]  [J]  [K]  [L]  [M]  [N]  [O]  [P]  [Q]  [R]  [S]  [T]  [U]  [V]  [W]  [X]  [Y]  [Z] 
 

[Impressum] [Datenschutzerklärung]

                                                                           
[Text im Vollbild]    [terminologische Relationen visualisieren]

anaphorisches Personalpronomen

Thematisch verwandte Bezeichnungen:

  • Anapher
  • Fürwort der 3. Person
  • Personalpronomen 3. Person
  • Proterm

Mit dem anaphorischen Personalpronomen er/sie/es kann ein Sprecher anaphorisch auf bereits eingeführte oder sonst präsente Gegenstände und Sachverhalte, die nicht die Rolle der Kommunikanten Sprecher und Hörer innehaben, Bezug nehmen.
Der Bauer verkaufte seine Kühe, weil sie keine Milch mehr gaben.

Die Formen dieser Subklasse von Pronomina sind nach Kasus und Numerus unterschieden und haben im Singular drei verschiedene genusdifferenzierte Wortstämme er/sie/es, im Plural sind die Formen genusneutral (sie).

andere Bezeichnungen und Zuordnungen: Traditionell werden unter dem Terminus "Personalpronomen" oder "persönliches Fürwort" das anaphorische Pronomen "der 3. Person" mit den deiktischen Sprecher-/Hörer-bezogenen Kommunikanten-Pronomina "der 1. und 2. Person" zusammengefasst. Diese Tradition hebt auf die Personkongruenz zwischen Subjektspronomen und finitem Verb ab, die allen Personalpronomina eigen ist, verwischt aber deutliche Unterschiede in Bezug auf ihre Funktion im Diskurs und auf ihre formalen Eigenschaften.

Bestand: er/sie/es

Weiterführender Text:

Anaphorisches Personalpronomen

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 06.05.2009 15:28.