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Datenbasis für Untersuchungen zur grammatischen Variabilität im Standarddeutschen Statistische Methoden der Korpusgrammatik Verlässlichkeit grammatischer Annotationen Vorhersage von Fugenelementen in nominalen Komposita Variation der starken Genitivmarkierung AcI-Konstruktionen und Wie-Komplementsätze Ressource: GenitivDB

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Schlagwörter: Genitiv

Variation der starken Genitivmarkierung

Im Rahmen des Projektes „Korpusgrammatik“ wird am Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim die Erstellung einer korpuslinguistisch fundierten Grammatik des Standarddeutschen angestrebt. Ein wichtiges Ziel der präliminaren Phase (vgl. Bubenhofer/Konopka/Schneider 2013) ist es, anhand von detaillierten Pilotuntersuchungen beispielhafter Variationsphänomene aus verschiedenen Grammatikbereichen korpuslinguistische Fragestellungen und Herangehensweisen modellhaft herauszuarbeiten sowie einen zu diesen passenden Methodensatz zu entwickeln. Damit soll eine Art „Grundausrüstung“ entstehen, mit der sich mit guten Aussichten auf innovative Grammatikografie und linguistischen Fortschritt strukturiert in die Unternehmung der eigentlichen „Korpusgrammatik“ einsteigen lässt.

Als sprachlicher Gegenstand der Pilotuntersuchungen zum Bereich Morphologie wurde die Variation der starken Markierung des Nomens im Genitiv Singular ausgewählt: Diese Variation ist auf der einen Seite in ihrem formalen Kern gut greifbar, wird aber auf anderen Seite in der Forschung teilweise unterschiedlich und heterogen behandelt. Im Folgenden werden die linguistischen Aspekte der Pilotuntersuchungen zur nominalen Genitivmarkierung fokussiert und die methodologischen nur insofern angeführt, als es zur Beschreibung linguistischer Erkenntnisse unbedingt notwendig ist. Der methodologische Hintergrund der Untersuchungen wird in einer getrennten, an einer anderen Stelle zu publizierenden Studie genauer beschrieben (Bubenhofer/Hansen/Konopka 2014).

Weitere Untersuchungsbereiche (Abschnitt ein-/ausblenden)

Im Bereich Wortbildung wurden bereits beispielhafte Untersuchungen zur Variation der Fugenelemente durchgeführt (Donalies 2011, Bubenhofer/Brinkmann/Hein 2012). Geplant sind noch Pilotuntersuchungen in den Bereichen Syntax (Komplementation, Variation der Relativsatzeinleitung) sowie Satz- und Textgrammatik (Konnektoren und Wortstellung in komplexen Sätzen).

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 05.07.2017 10:45.