grammis 2.0

das grammatische informationssystem des instituts fur deutsche sprache (ids)
Korpusgrammatik Grammatik in
Fragen und Antworten
Systematische
Grammatik
Grammatische
Fachbegriffe
Grammatisches
Wörterbuch
Grammatische
Bibliografie
[A]  [B]  [C]  [D]  [E]  [F]  [G]  [H]  [I]  [J]  [K]  [L]  [M]  [N]  [O]  [P]  [Q]  [R]  [S]  [T]  [U]  [V]  [W]  [X]  [Y]  [Z] 
 

[Impressum] [Datenschutzerklarung]

                                                                           
[Text im Vollbild]

-ismus (Abspaltismus)

Art des Affixes: Suffix
Aussprache: Abspaltismus
Herkunft: griech. -ismos, z.B. parallelismos.
Wortart des Wortbildungsprodukts: Nomen
Genusfestlegung: Maskulinum.
Mögliche Basen: Verben und Präverbfügungen, in der Regel einheimische.
Beispiele: Abspaltismus.
Produktivität: Vandalschmierismus und Entwertung jedweden Eigentums (TAZ 26.6.1989: 19), der "Abspaltismus" in den Regionen der ethnischen Minderheiten (TAZ 10.2.1994: 3), Er geht nämlich nach der Methode des Knoblismus vor. Vor jeder Entscheidung wirft er eine Münze (FAZ 1995).
Bedeutung: Das Suffix bezeichnet eine Haltung, Vorgehensweise, Methode u.ä.; die Verbbasis bestimmt sie semantisch näher: Abspaltismus ist eine Haltung, die nach Abspaltung strebt.
Stilistische Markierung: Die Derivate wirken noch auffällig.

Weiterführender Text:

  - Explizite Nomenderivate

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 29.09.2004 16:11.