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[Text im Vollbild]

-ien (Volkswagien)

Art des Affixes: Suffix
Aussprache: Volkswagien
Herkunft: Das Suffix ist aus Bezeichnungen für Länder wie Italien gelöst.
Wortart des Wortbildungsprodukts: Nomen
Genusfestlegung: Neutrum.
Mögliche Basen: Konkreta.
Beispiele: Bananien, Obertanien, Pelikanien, Volkswagien.

Da die Eltern einen Obst- und Gemüseladen hatten, lag es nahe, dass für den Junior der Titel "Bernie von Bananien" abfiel. Auch sein späterer Prinzenname "Prinz Berni I. von Bananien" deutete auf eine gewisse Vorliebe von Reul für das gelbe Obst hin.
(Rhein-Zeitung, 24.02.2001)

Die Ministerpräsidenten aus dem Mercedesland, dem BMWagenreich und aus Volkswagien haben sich zusammengetan gegen die Öl-Könige aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Seit Oktober liegt im Bundesrat eine Gesetzesinitiative vor, die zum Ziel hat, die krebserregenden Stoffe Benzol und Dieselruß aus der Auspuffluft zu bannen.
(die tageszeitung, 21.12.1995)

Bedeutung: Das Suffix bezeichnet ein Land, das durch das von der Basis Bezeichnete semantisch näher bestimmt wird: Volkwagien ist ein Land, für das der Volkswagen charakteristisch ist.
Komplementäre/konkurrierende Affixe: -istan, z.B. Islamistan.

Weiterführender Text:

  - Explizite Nomenderivate

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 16.06.2011 09:43.