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[Text im Vollbild]

-dings (schlechterdings)

Art des Affixes: Suffix
Aussprache: schlechterdings
Herkunft: mhd. dinc 'Ding, Sache', Genitiv dinges.
Wortart des Wortbildungsprodukts: Adverb
Mögliche Basen: Adjektive, in der Regel einheimische.
Beispiele: allerdings, neuerdings, schlechterdings.

Nirgendwo auf der Welt werden so viele Spielfilme produziert wie in Indien und Nigeria - erst auf Platz drei der fleißigsten Produzentenstaaten folgen die USA. Allerdings bleiben die US-Filme die erfolgreichsten.
(dpa, 05.05.2009)

In New York kann nichts verrückt genug sein. Neuerdings bieten einige Bars Cocktails an, die man nicht mit dem Strohhalm schlürft, sondern essen kann. Eine angesagte Midtown-Brasserie etwa hat den „French Toast“ kreiert: Wodka mit Erdbeergeschmack und Johannisbeerlikör werden zu einer marmeladenartigen Paste verarbeitet und auf warmen Baguette-Scheiben gereicht.
(Mannheimer Morgen, 07.03.2009)

Bodo Kirchhoffs Erinnerungen an meinen Porsche, die Geschichte eines Bankers inmitten der Finanzkrise, ist der Zeit so unmittelbar abgerungen, wie es früher schlechterdings undenkbar war. Man stelle sich, nur versuchsweise, den Wenderoman drei Monate nach der Wende vor.
(Die Zeit, 26.02.2009)

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 26.04.2011 11:56.