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[Text im Vollbild]    [E-VALBU]

bedeuten

Aussprache:be'deuten
Stammformen:bedeutet - bedeutete - hat bedeutet
Konjugationsmuster:schwach
Generelle Anmerkungen:

bedeuten wird auch als Nebenverb i.S.v. [geh] 'jemand veranlasst jemanden durch Worte oder durch eine Geste, etwas zu tun' verwendet:
(1) Irina Lutz bedeutete ihm mit einer Kopfbewegung, sich anzuhören, was die Frau zu sagen hatte. (nach Mannheimer Morgen, 16./17.01.1999, S. 13)
(2) Der Vater bedeutete den Kindern zu schweigen, indem er den Finger auf die Lippen legte.

bedeuten wird auch in den idiomatischen Ausdrücken verwendet: die Bretter, die die Welt bedeuten i.S.v. 'die Theaterbühne'; Das hat (gar) nichts/nicht viel zu bedeuten i.S.v. 'Das hat (gar) nichts/nicht viel zu sagen, das ist belanglos, unwichtig'.

  
1 bedeutenetwas als Bedeutung haben
2 bedeutenein Anzeichen für etwas sein
3 bedeuten für für jemanden/etwas etwas darstellen
4 bedeutenfür jemanden/etwas etwas zur Folge haben
5 bedeutenjemandem irgendwieviel gelten
6 bedeuteneinen solchen sprachlichen Inhalt haben
7 bedeutenjemandem etwas zu verstehen geben

1 bedeuten

Strukturbeispiel:etwas bedeutet etwas
Im Sinne von:etwas hat etwas als Bedeutung oder Sinn; heißen.
Satzbauplan:Ksub , Kakk
Beispiele:
(3) Träume können sehr Verschiedenes bedeuten. (Zeit, 09.01.1987, S. 17)
(4) Das Recht auf freie Meinungsäußerung bedeutet nicht, dass man über jeden alles sagen darf. (dpa, 13.03.2012; EU-Abgeordnete kritisieren niederländischen Regierungschef)
(5) Pfiffe bedeuten je nach Situation Ablehnung oder Anerkennung.
(6) Die Farbe Gelb bedeutet Neid.
(7) [indirekte Charakterisierung] Das Verkehrszeichen bedeutet "Parken verboten".
Belegungsregeln:

Ksub:

      NP im Nom/ProP im Nom/Zeichengruppe/GWS
(8) "STOP!" auf einem Verkehrsschild bedeutet, dass die Autos anhalten müssen.

SKsub mit obl. Korrelat es (stellungsbed.):

           dass-S:
(9) Anerkennung bedeutet es, dass das Publikum mit den Füßen trappelt.
(10) Dass er bisher nicht geantwortet hat, bedeutet nichts.

           Inf-S mit zu:
(11) Ich weiß, was es bedeutet, sich mit dem Zeigefinger an die Stirn zu tippen. Das heißt "einen Vogel zeigen".

          Inf-S ohne zu:
(12) Eine weiße Fahne hissen, bedeutet "sich ergeben".

Kakk:

      NP im Akk/ProP im Akk/Zeichengruppe/GWS
(13) Das Spreizen von Mittel- und Zeigefinger bedeutet "Victory" (Sieg).

      SKakk ohne Korrelat:

           dass-S:
(14) Wir hätten gerne gewusst, ob die Klausel "der Mieter tritt in alle Rechte und Pflichten des Vormieters ein" auch bedeutet, dass wir für eventuelle Schulden des Vormieters gegenüber dem Vermieter aufkommen müssten. (nach Mannheimer Morgen, 04.06.1988, S. 24)

           Inf-S mit zu:
(15) Freiheit bedeutet, überallhin reisen und in der Öffentlichkeit frei seine Meinung sagen zu dürfen.

           HS:
(16) Das Zeichen am Baum bedeutet, wir müssen hier nach links abbiegen.

Passivkonstruktionen: kein Passiv möglich

Anmerkungen:

Der sprachliche Ausdruck kann unterschiedliche syntaktische Ausprägungen haben:
(17) Nein bedeutet nicht immer, dass man keine Chance mehr hat.

Die Belegung des Ksub bzw. Kakk wird häufig in Anführungszeichen gesetzt.

Die Belegung des SKAkk in Form des HS wird häufig mit einem Doppelpunkt angeschlossen:
(18) Die Linie auf dem Blatt bedeutet: hier bitte die Quittung abschneiden.
(19) Das Warnschild bedeutet: Vorsicht bei Glatteis!

Das SKsub in Form des Inf-S ohne zu kann nur vor dem Hauptsatz stehen.

2 bedeuten

Strukturbeispiel:jemand/etwas bedeutet etwas
Im Sinne von:jemand/etwas ist ein Anzeichen für etwas oder lässt etwas erwarten
Satzbauplan:Ksub , Kakk
Beispiele:
(20) Ein Schornsteinfeger bedeutet Glück, eine schwarze Katze, die von links über die Straße läuft, Unglück.
(21) Die schwarzen Wolken am Himmel bedeuten Regen.
(22) Die Zornesfalten auf der Stirn des Vaters bedeuten Ärger.
(23) Das Treten auf eine Fuge auf dem Weg zur Schule bedeutete Klassenarbeit und eine schlechte Note. Davon war ich überzeugt!
Belegungsregeln:

Ksub:

      NP im Nom/ProP im Nom/GWS

     SKsub mit obl. Korrelat es (stellungsbed.)

           dass-S:
(24) Nichts Gutes bedeutet es, dass Michael noch nicht da ist.

           Inf-S mit zu:
(25) Klar bedeutet es Glück, einen Schornsteinfeger zu berühren.

           Inf-S ohne zu:
(26) Ein vierblättriges Kleeblatt finden, bedeutet Glück.

Kakk:

      NP im Akk/ProP im Akk/GWS
(27) Vollmond bedeutet mehr Geburten und viel Arbeit für die Hebammen.

     SKakk ohne Korrelat:

           dass-S:
(28) Die Wildgänse ziehen nach Süden. Das bedeutet, dass der Winter bald kommt.

           HS:
(29) Nebel im Oktober bedeutet, es wird einen schneereichen Winter geben.

Passivkonstruktionen: kein Passiv möglich

Anmerkungen:

Das SKsub in Form des Inf-S ohne zu kann nur vor dem Hauptsatz stehen.

3 bedeuten für

Strukturbeispiel:etwas bedeutet für jemanden/etwas etwas
Im Sinne von:etwas stellt für jemanden etwas dar; verkörpern
Satzbauplan:Ksub , Kakk , Kprp
Beispiele:
(30) Diese Reise bedeutet für uns ein Abenteuer.
(31) Die Atomreaktoren in der DDR bedeuteten für ganz Mitteleuropa eine Bedrohung. (nach Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.01.1990, S. 3)
(32) Die Ereignisse auf der Insel Sansibar bedeuten für den britischen und westdeutschen Imperialismus ein schweres Fiasko. (nach Brisante Wörter, S. 170)
(33) Was bedeutet der Fund für das Museo del Cine? (Die Zeit (Online-Ausgabe), 21.10.2010; Die Rolle ihres Lebens)
Belegungsregeln:

Ksub:

      NP im Nom/ProP im Nom/GWS

     SKsub mit obl. Korrelat es (stellungsbed.):

          dass-S:
(34) Es hat für die alte Frau ein großes Glück bedeutet, dass alle ihre Kinder sie zu Weihnachten besucht haben.

           Inf-S mit zu
(35) Für alle berufstätigen Frauen würde es eine große Erleichterung bedeuten, eine Hilfe im Haushalt zu haben.

          Inf-S ohne zu
(36) Mit dem Computer schreiben, bedeutet für mich eine große Erleichterung.

Kakk:

      NP im Akk/ProP im Akk/GWS
(37) Für die meisten bedeutete der Ausbruch des Krieges eine große Überraschung, da die Tarnung bis zur letzten Minute durchgeführt worden war. (Otto Bräutigam, In: Wikipedia, 2011)

      SKakk ohne Korrelat:

          dass-S:
(38) Sicherheit bedeutet für mich, dass ich keine Angst vor der Zukunft haben muss.

           Inf-S mit zu:
(39) Freiheit bedeutet für viele Menschen, ihre politische Meinung öffentlich äußern zu dürfen.

Kprp: für +Akk
(40) Für den Regisseur bedeutete die glanzvolle Premiere des Films einen großen Erfolg.

Passivkonstruktionen: kein Passiv möglich

Anmerkungen:

Gelegentlich wird das Kprp in generischen Sätzen weggelassen:
(41) Kinder zu haben, bedeutet eine Freude, aber auch eine große Verantwortung und finanzielle Belastung.
(42) Ein eigenes Haus bedeutet eine hohe Lebensqualität.

Das SKsub in Form des Inf-S ohne zu kann nur vor dem Hauptsatz stehen.

4 bedeuten

Strukturbeispiel:etwas bedeutet für jemanden/etwas etwas
Im Sinne von:etwas hat für jemanden/etwas etwas zur Folge oder als Konsequenz; verursachen, heißen
Satzbauplan:Ksub , Kakk , (Kprp)
Beispiele:
(43) Sein Tod bedeutet einen großen Verlust für uns.
(44) Die Erstellung und Verteilung des Abfallkalenders bedeute für seinen Betrieb einen "enormen Aufwand". Dieser auf einzelne Straßenzüge zugeschnittene Kalender sei "ein Service, den Bürger aus anderen Städten so nicht kennen". (Mannheimer Morgen, 04.01.2012, S. 22)
(45) [indirekte Charakterisierung] Für die kleineren Fraktionen wie die Grünen oder die FDP bedeuten weniger Sitze auch wieder mehr Belastung für den einzelnen Abgeordneten. (Berliner Zeitung, 25.01.2005, S. 16)
(46) Was bedeutet die Weltwende, in der wir stehen, für Leben und Sterben der Menschheit? (nach Jaspers, S. 356)
(47) Wir wissen, dass der Zusammenstoß unseres Flugzeugs mit einem Vogel unseren sicheren Tod bedeuten kann. (nach Grzimek, S. 134)
(48) Der hohe Krankenstand bedeutet eine Erhöhung der Betriebskosten.
(49) Der Ausbau der Datenzentren wird aber nicht die Auflösung der privaten und öffentlichen Bibliotheken bedeuten. (Zapf, S. 5)
(50) [indirekte Charakterisierung] Teures Brot oder teure Kartoffeln bedeuten Hunger für viele Menschen.
(51) [indirekte Charakterisierung] Ende Januar wird die Studentin ihre Diplomarbeit abgeben. "Eine Abschlussarbeit bedeutet natürlich immer Stress", sagt Stefanie. (Mannheimer Morgen, 04.01.2012, S. 38)
Belegungsregeln:

Ksub:

      NP im Nom/ProP im Nom/GWS

      SKsub ohne Korrelat: Handlung

           Inf-S mit zu
(52) Eine Firma zu schließen, bedeutet, dass viele Menschen arbeitslos werden.

          Inf-S ohne zu:
(53) Eine Abteilung auflösen, bedeutet eine Umstellung für viele Mitarbeiter.

Kakk:

      NP im Akk/ProP im Akk/GWS

      SKakk ohne Korrelat:

     dass-S:
(54) Für die palästinensischen Bauern bedeutet die geschlossene Grenze, dass sie ihre Ernte nicht vermarkten können.(die tageszeitung, 20.03.2006, S. 9)

          Inf-S mit zu:
(55) Sozialhilfe bedeutet für den Empfänger, wenig Geld zur Verfügung zu haben.

           HS:
(56) Silke hat niemanden für die Betreuung ihrer Kinder gefunden. Das bedeutet, sie kann morgen Abend nicht zur Party gehen.

Kprp: für +Dat
(57) Wie für alle berufstätigen Mütter bedeuten die Sommerferien auch für mich einen erhöhten logistischen und organisatorischen Aufwand, der nur mit der tatkräftigen Hilfe von Papa, von Omas und Opas oder Freunden bewältigt werden kann. (Rhein-Zeitung, 06.08.2005; Kleine Einführung in die Logistik)

Passivkonstruktionen: kein Passiv möglich

Anmerkungen:

Das SKsub in Form des Inf-S ohne zu kann nur vor dem Hauptsatz stehen.

5 bedeuten

Strukturbeispiel:jemand/etwas bedeutet jemandem bzw. für jemanden irgendwieviel
Im Sinne von:jemand/etwas gilt jemandem bzw. für jemanden irgendwieviel als ideeller Wert
Satzbauplan:Ksub , (Kdat / Kprp) , Kadv
Beispiele:
(58) Deine Hilfe bedeutet mir viel.
(59) Das gute Verhältnis zu Frankreich bedeutet der Bundesrepublik sehr viel.
(60) Das würde doch heißen, dass die Meinung seiner Wähler für den Ministerpräsidenten nichts, gar nichts bedeute. (nach Spiegel, 13/93, S. 42)
(61) Die Beilegung des Konflikts hat für die UNO mehr als alles andere bedeutet.
(62) In der heutigen Zeit bedeutet das gedruckte Wort wenig, das Fernsehen fast alles. (nach Spiegel, 40/93, S. 268)
(63) Autos bedeuten mir nicht viel. (Die Zeit (Online-Ausgabe), 28.01.2010; Die Fahrerin lenkt)
(64) Die Region, meine Heimatstadt, die Menschen hier bedeuten mir viel. (Rhein-Zeitung, 15.03.2011, S. 18; Bewerbung zur Landtagswahl)
Belegungsregeln:

Ksub:

      NP im Nom/ProP im Nom/GWS

      SK sub mit obl. Korrelat es (stellungsbed.)

           dass-S:
(65) Uns bedeutet es sehr viel, dass wir zu dem Fest eingeladen sind.

          Inf-S mit zu:
(66) Dem berühmten Schauspieler bedeutet es wenig, ein Star zu sein.
(67) Berühmt zu sein, bedeutet mir nichts. (Spiegel, 24/94, S. 180)

Kdat: NP im Dat/ProP im Dat/GWS

Kprp: für +Akk:
(68) Gesundheit, Zufriedenheit und Gartenarbeit bedeuten für sie alles.

Kadv: Menge

      NP im Akk [Menge]/meist ProP [meist indefinit]
(69) "Was bedeutet dir das?" "Das bedeutet mir eine Menge."
(70) Er hat zwei Töchter, die ihm alles bedeuten. (nach Spiegel, 1/94, S. 53)
(71) Geld bedeutet ihr etwas, aber ihre Katze viel mehr als alles andere.

Passivkonstruktionen: kein Passiv möglich

Anmerkungen:

Das Kdat ist [geh] und wird in der geschriebenen Sprache häufiger realisiert als das Kprp.

Statt mit dem Kdat/Kprp kann mit einer PräpP [in +Dat/bei +Dat/unter +Dat/...] auf den Bereich Bezug genommen werden, in dem jemand/etwas irgendwieviel gilt:
(72) Sein Name bedeutet in der Fachwelt/bei seinen Anhängern/unter seinen Kollegen viel.

6 bedeuten

Strukturbeispiel:etwas bedeutet etwas
Im Sinne von:etwas hat einen solchen sprachlichen Inhalt
Satzbauplan:Ksub , Kprd
Beispiele:
(73) Was bedeutet dieses Wort?
(74) "Ran" - Das altertümliche japanische Wort bedeutet Aufruhr, Umsturz, Tumult, aber auch Wahnsinn, Chaos. (Spiegel, 37/94, S. 254)
(75) Das Wort "tatauieren" geht auf den samoanischen Ausdruck "tat(a)u" zurück, er bedeutet "zeichnen". (bdw, 2/67, S. 109)
(76) Lateinisch nannte man die Karte "tabula", das bedeutet "Darstellung", "Bild" oder "Brett". (nach Pantenburg, S. 7)
Belegungsregeln:

Ksub: NP im Nom/ProP im Nom/GWS/Zeichengruppe
(77) "Etwas auf dem Herzen haben" bedeutet "ein Anliegen haben".
(78) WLAN steht für Wireless Local Area Network und bedeutet "drahtloses lokales Netzwerk". (Mannheimer Morgen, 03.01.2012, S. 19)

Kprd
(79) Das englische Wort "husband" bedeute "housbound", also "ans Haus gebunden", gewissermaßen Pantoffelheld. (Spiegel, 11/93, S. 13)
(80) Freizeit wird zunehmend zu freier Arbeit, ganz im Sinne des lateinischen otium, das ja nicht dolce farniente bedeutet, sondern schöpferisches Tun. (nach Zeit, 03.01.1986, S. 1)

Passivkonstruktionen: kein Passiv möglich

Anmerkungen:

Der sprachliche Ausdruck kann unterschiedliche syntaktische Ausprägungen haben:
(81) "Sonderbar" bedeutet "merkwürdig".

Die Belegung des Ksub bzw. Kprd wird häufig in Anführungszeichen gesetzt.

Die Belegung des Kprd kann mit einem Doppelpunkt angeschlossen werden:
(82) "Ngabelungu" ist ein Wort aus der Xhosa-Sprache und bedeutet: "Die Weißen sind schuld." (Spiegel, 48/94, S. 126)

7 bedeuten

Strukturbeispiel: [geh] jemand bedeutet jemandem etwas
Im Sinne von:jemand teilt jemandem andeutungsweise etwas mit; zu verstehen geben
Satzbauplan:Ksub , Kdat , Kvrb
Beispiele:
(83) Dem Journalisten bedeuteten seine Neurologen, sie könnten nichts tun. (nach Spiegel, 14/93, S. 269)
(84) Sie bedeuteten ihm, dass sie taubstumm seien, und hielten ihm einen Zettel mit der Bitte um eine Spende entgegen. Nachdem er ihnen Geld gegeben hatte, bemerkte der Mann später das Fehlen von 100 Euro aus seinem Portemonnaie. (Braunschweiger Zeitung, 05.03.2012; Diebinnen täuschten vor, taubstumm zu sein)
Belegungsregeln:

Ksub: NP im Nom/ProP im Nom/GWS

Kdat: NP imDat/ProP im Dat/GWS

Kvrb: dass-S/HS

      dass-S:
(85) Man hat ihm bedeutet, dass er wahrscheinlich entlassen wird.

      HS:
(86) Vertreter der spanischen Regierungspartei PSOE bedeuteten dem Genfer sozialdemokratischen Abgeordneten Jean Ziegler gleichzeitig durch die Blume, er möge den Skandal bitteschön nicht allzu sehr anheizen. (die tageszeitung, 07.09.1990, S. 12)

Passivkonstruktionen: Werden-Passiv

werden:
(87) Die Zeitungsberichte über ihre ausgedehnte Mittelmeerkreuzfahrt auf der Luxusyacht von Aris Onassis hatten der Popularität ihres Mannes geschadet, war ihr bedeutet worden. (die tageszeitung, 28.6.2004, S. 23)

© IDS Mannheim. Zuletzt geändert am 07.01.2013 14:45.