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Schlagwörter: Adverb Attributsatz Konnektor Pronomen Standarddeutsch Tempus

An dem Tag, als..., an dem Tag, wo... oder nur an dem Tag, an dem ? — Einleitung temporaler Attributsätze

"Mit dem Tag, wo jeder Einzelne vor die Frage gestellt wird: Bewegst Du mit Deinen beiden Stimmen etwas oder wählst Du nur Protest, wird die Linkspartei immer weiter abnehmen."
[http://www.presseportal.de/pm/48503/714321/stuttgarter_zeitung]

Die Zeit, wo wir auf Pump leben konnten, ist vorbei.“
[http://www.focus.de/politik/diverses/erbschaftsteuer-merkel-will-mittelstandsfreundliche-erbschaftsteuerreform_aid_313562.html]

Ein Diskussionsteilnehmer in einem Internetforum schreibt dazu:

wenn selbst die kanzlerin einen satz wie den folgenden formuliert: "die zeit, WO wir....", ja, wenn DIE schon so redet, was soll der pöbel denn da anders machen und warum???
[http://www.gutefrage.net/frage/warum-koennen-viele-deutsche-eigentlich-kein-richtiges-deutsch (17.02.09)]

Nun, was genau sollen denn „der Pöbel“ oder Frau Merkel bei der Einleitung temporaler Attributsätze anders machen und warum? Sollte überhaupt etwas anders gemacht werden?

Was sind die Optionen?

Welche Möglichkeiten für eine Einleitung temporaler Attributsätze prinzipiell zur Auswahl stehen, kann man an folgenden Beispielen sehen:

Besonders ereignisreich ist der Tag, an dem wir den Vatikan besuchen.
[http://www.muenster.org/annette/archiv/studienfahrten2004.htm]
Genau, es war das Jahr, in dem die Beatles die Welt eroberten.
[die tageszeitung, 06.07.2001, S. 14, Ressort: Kultur]

Nun kam der Tag, als wir beschlossen einen kleinen Urlaub zu machen.
[http://www.a1hundeschule.de/schreiben-golden-retriever-hamburg.htm]
Das Jahr, als das iPhone herabstieg.
[http://www.stern.de/panorama/jahresrueckblick-2007-das-jahr--als-das-iphone-herabstieg-3217376.html]

Es kommt der Tag, wo wir es schaffen fremden Menschen auf der Straße »ich liebe dich« zu sagen – in welcher Form auch immer.
[https://diegesellschafter.de/diskussion/leben/]
Und vielleicht kommt jetzt ein Jahr, wo ich mich wieder auf mich konzentrieren kann
[http://www.abendzeitung.de/sport/wintersport/89729]

Die Funktion von an dem/in dem, als und wo ist in diesen Beispielen gleich: Alle drei Elemente (an dem und in dem sind beides Präpositionalphrasen und werden daher im Folgenden wie ein Element betrachtet) leiten einen Attributsatz ein, der sich auf Tag bzw. Jahr bezieht. Als Bezugswörter sind im Allgemeinen alle Ausdrücke denkbar, die einen Zeitpunkt oder eine Zeitspanne beschreiben, wie z. B. Jahr, Stunde, Moment, morgens, Epoche, Monat, Frühling, Sekunde, gestern, Dienstag oder um 15 Uhr.

Unterschiede in der Häufigkeit der Einleitungselemente lassen sich mit Hilfe von Recherchen in den Textkorpora des IDS aufdecken, z.B.:

Suchanfrage Belege
der Tag, an dem wir 853
der Tag, wo wir 27
der Tag, als wir 411

Tabelle 1: (IDS Textkorpora 23.02.09)

Kann man als, wo und an dem bei allen Bezugsausdrücken verwenden? Gibt es Einschränkungen?

Nicht nominale Bezugsausdrücke und der Ausschluss von an dem

Nach einem Adverb findet man in den Sammlungen authentischer Sprachbelege nur die Einleitungen als und wo. Akzeptiert wäre demnach Wir trafen uns abends, als der Berufsverkehr am stärksten war, nicht aber *Wir trafen uns abends, an dem der Berufsverkehr am stärksten war, weil man mit an dem nur auf Nomina Bezug nehmen kann.

Woran liegt das? (Abschnitt ein-/ausblenden)

Die Nebensatzeinleitung an dem besteht aus einer Präposition und einem Relativpronomen, welches man an Numerus und Genus des Bezugsausdrucks anpassen muss. Zur Folge hat dies, dass an dem/in dem nicht als Einleitung verwendet werden kann, wenn der Bezugsausdruck ein Adverb ist, weil dieses keinen Numerus und kein Genus aufweist.

Der Abend, an dem wir das neue, mit viel Vorschusslorbeeren eröffnete Restaurant San Nicci im Admiralspalast ausprobierten, war stürmisch.
[Berliner Zeitung, 12.05.2007, S. 6]

Die Abende, an denen die Volleyballer des USV Potsdam in der Sporthalle an der Heinrich-Mann-Allee ihre Meisterschaftsspiele in der 2. Bundesliga Nord austragen, gewinnen allmählich Kultstatus.
[Berliner Morgenpost, 01.11.1999, S. 38]

Dies sei die Stunde, in der man das Beten lerne.
[die tageszeitung, 15.10.1990, S. 3]

Kinder von zwei bis neun Jahren verbringen dort seit Jahren die Stunden, in denen ihre Eltern berufstätig sind.
[Berliner Zeitung, 17.04.1998, Ressort: Freizeit; Über eine Erfahrung von Autorität (S. II)]

*Jetzt, an dem er 50 Jahre alt wurde, erfüllte er sich einen Traum.

Als und wo behalten hingegen immer die gleiche Form und verlangen keinen bestimmten Vorgängerausdruck.

Beispiele (Abschnitt ein-/ausblenden)

Dann kam der Abend, als Manfred nach Hause kam und mir mitteilte, dass er vom einfachen Autoverkäufer zum Stellvertreter des Filialleiters befördert worden war.
[Fischer, Hella: Teufels-Spiele. - Föritz, 2005, S. 175]

Dann kamen die Abende, als Manfred nach Hause kam und mir mitteilte, was er als Stellvertreter des Filialleiters tagtäglich erlebte.

Dienstag ist der Abend, wo man zu Voßler geht.
[Victor Klemperer: Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Bd. 1. - Berlin, 1996, S. 191]

Dienstags sind die Abende, wo man zu Voßler geht.

Eine solche Einschränkung gilt für viele Bezugsausdrücke, beispielsweise damals, jetzt, heute, morgens, später, aber auch Uhrzeiten und Jahreszahlen. Das Verwendungsmuster ist demnach:


der Morgen, an dem/ als/ wo
der Abend, an dem/ als/ wo
im Jahr 1996, in dem/ als/ wo
jetzt, als / wo
morgens, als/ wo
abends, als/ wo
1996, als/ wo

Gegenwarts- und Vergangenheitsbezug adverbialer Bezugsausdrücke und die Wahl zwischen als und wo

Als- und wo-Sätze sind in Belegen mit adverbialen Bezugsausdrücken in Tageszeitungen und im Internet reichlich vertreten.

Erst jetzt, als wir mit anderen Fußpassagieren warten müssen, bis das letzte Fahrzeug die Fähre verlassen hat, merken wir, wie viele Fahrzeuge in so einen Schiffsrumpf passen.
[http://www.kanada-british-columbia.de/ketchikan_prince_rupert_port_hardy/index.html]

Jetzt, wo alle Bereiche in den Reformprozess eingebunden sind, müssen ihn die Führungskräfte schon Kraft ihrer Funktion mittragen – auch die, die innerlich noch zweifeln.
[http://www.reformzeit.niedersachsen.de/master/C2981917_N3527423_L20_D0_I2153585.html]

Wie üblich ist als in diesem Kontext tatsächlich? Eine Stichprobe für als und wo als Einleitungen mit jetzt, heute, damals und Jahreszahlen zwischen 1990 und 1999 als jeweiliger Bezugsausruck in den Korpora geschriebener Sprache des IDS ergab recht deutliche Ergebnisse. Bei dieser Untersuchung ist Folgendes aufgefallen:

als wo
jetzt 667 6.834
heute 288 1.247
damals 4.598 29
199X 12.241 611

Tabelle 2 (IDS Textkorpora 23.02.2009)

Ist jetzt Bezugsausdruck, machen als-Sätze immerhin knapp 9% der Ergebnisse aus. Bei heute als Bezugsausdruck verhält es sich ähnlich. Anders liegen die Zahlenverhältnisse in Belegen mit damals als Bezugsausdruck: Hier überwiegen die als-Sätze (99,3%). Es ist möglich, dass diese Zahlenverhältnisse deshalb zustande kommen, weil mit als eingeleitete Attributsätze als Temporalsätze interpretiert werden können (vgl. auch Zum temporalen als). Daher wird als eher verwendet, wenn der zu bestimmende Zeitpunkt in der Vergangenheit (damals, als/im Jahr 1995, als) liegt und wo, wenn es sich um einen Zeitpunkt in der Gegenwart handelt (heute, wo/jetzt, wo).

Belege für "jetzt, als/jetzt, wo" (Abschnitt ein-/ausblenden)

Auch jetzt, als kaum noch einer damit rechnete, hat sie sich aufgerappelt.
[Berliner Zeitung, 05.01.2000, S. 36]

Der Text tauchte in Schäubles Bericht auf - allerdings, den Grünen zufolge, in verfälschter Form. Erst jetzt, als das Ausland und die westdeutschen Medien Zug um Zug das tödliche Geschäft enthüllten, schickte das AA den Botschaftsrat zum Staatsanwalt.
[die tageszeitung, 16.12.1989, S. 1]

Liegt jetzt, wo die Sponsoren knausrig und die Mäzene rar werden, höchsten Heiles Wunder gar in Arabien?
[Mannheimer Morgen, 09.02.2007, Ressort: Kultur; Wagner in Abu Dhabi]

Jetzt, wo die Gesundheitsreform nach langen Debatten verabschiedet ist, soll es losgehen.
[Berliner Zeitung, 10.02.2007, S. 2]

Der Bezugsausdruck ist ein Nomen

Die Sommerferien nähern sich dem Ende und mit ihnen die Zeit, in der die Videokamera besonders oft im Einsatz ist.
[Berliner Zeitung, 20.08.2007, Ressort: Auto & Straße; Kamera, Licht ... und Action (S. 6)]

Der Film, heißt es im Vorspann, ist ein modernes Märchen aus der Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat.
[die tageszeitung, 02.02.1989, S. 11-12]

Die Jahrtausendwende ist die Zeit, wo Shanghai sich schnell verändert.
[Frankfurter Rundschau, 27.03.1999, S. 3, Ressort: ZEIT UND BILD]

Im Prinzip sind nach einem Nomen alle drei Anschlüsse möglich, dennoch scheint die Verwendung von wo zur Einleitung temporaler Attributsätze für viele problematisch. Obwohl Beispiele wie Die Jahrtausendwende ist die Zeit, wo Shanghai sich schnell verändert als standardsprachlich korrekt gelten (Dudengrammatik 2006, S. 1042) scheint es, dass viele Sprachbenutzer temporales wo oft nicht als standardsprachlich akzeptieren (Davies/Langer 2006, S. 5).

Um zu erklären, woher diese recht geringe Akzeptanz rührt, muss man kurz auf die "Ursprünge" von nebensatzeinleitendem wo eingehen. In seiner ursprünglichen Verwendungsweise wird das W-Adverb wo lokal gebraucht: Ich suche den Strand, wo man am besten baden kann. Die Verwendung in Kontexten mit lokaler Bedeutung ist allerdings generalisiert worden, sodass mit wo nicht nur auf Orte, sondern auch auf Zeiten verwiesen werden kann (dazu auch Eisenberg 2006, S. 271).

die Stadt, wo ich wohne -> der Moment, wo das passiert

Belege für temporales "wo" (Abschnitt ein-/ausblenden)

Nun kam die Zeit, wo sie ihn suchen sollte.
[Das Meerhäschen, (Erstv. 1819), In: Kinder- und Hausmärchen, gesammelt von Jacob und Wilhelm Grimm. - München, 1978 (S. 774)]

Beantragt ein/e Witwe/er eine Lohnsteuerkarte, so bekommt sie/er die Steuerkarte in dem Jahr, wo der Ehegatte verstorben ist und in dem darauf folgendem Jahr den Eintrag mit der Steuerklasse 3. Danach wird die Steuerkarte in Klasse 1 umgeschrieben. Bitte die Sterbeurkunde vorlegen.
[http://www.aachen.de/DE/Stadt_buerger/politik_verwaltung/behoerdenwegweiser/dienstleistungen/index_detail.asp?searchId=2710]

Dieses ist die Epoche, wo dasjenige hervortrat, was wir als Licht kennen, und wo dasjenige begann, was wir mit dem Worte Schöpfung zu bezeichnen pflegen.
[Goethe: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit [I-III], (Geschr. 1809-1813), In: Goethes Werke, Bd. 9. - München, 1982 (S. 352)]

Die kreative Zeit des Chaos, die Epoche, wo sich selbst verfeindete Büronachbarn die Kaffeemaschine teilen müssen, weil nur eine einzige am richtigen Ort gelandet ist, wird bald vorbei sein.
[Berliner Zeitung, 03.08.1999, Ressort: Politik (S. 4)]

Aber vielleicht kommt auch der Tag, wo ihr uns verstehen lernt.
[die tageszeitung, 07.11.1995, S. 15, Ressort: Eurotaz]

An Tagen, wo sie nicht arbeiten, sollen Skoda-Mitarbeiter künftig 75% ihres bisherigen Lohns bekommen.
[http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=91835920 (24.02.09)]

Wo reiht sich zwar in eine stilistisch unbedenkliche Reihe anderer temporal gebrauchter Wörter mit ursprünglich lokaler Bedeutung ein, wie in folgenden Beispielen augenfällig wird: zwischen Berlin und Bonn - zwischen Ostern und Pfingsten; nach dem Stoppschild - nach 18 Uhr; in dem Land, wo die Zitronen blühen - in dem Jahr, wo die Zitronen besonders schön geblüht haben. Dennoch wird es in temporalen Attributsätzen nicht gerne verwendet. Dies hängt damit zusammen, dass es auch als Relativpronomen verwendet wird und dass diese Verwendung von Stilisten abgelehnt wird. Wer mehr darüber erfahren will, dem sei folgender Artikel empfohlen: Das ist der Mann, den (wo) ich gesehen habe

  • Allgemeine Verwendungshäufigkeiten

Recherchen in den Korpora geschriebener Sprache des IDS und mit Google liefern meist eindeutige Ergebnisse für die Verwendungshäufigkeiten unserer drei Möglichkeiten in Internet- und Zeitungstexten.

Suchanfrage IDS-Textkorpora Google
an dem Tag, an dem 66,6% (851) 60,1% (158.000)
an dem Tag, als 31,3% (401) 27,6% (72.700)
an dem Tag, wo 2,1% (27) 12,3% (32.300)
an dem Wochenende, an dem 85,7% (12) 60,5% (1.800)
an dem Wochenende, als 14,3% (2) 14,6% (437)
an dem Wochenende, wo 0% (0) 24,9% (742)
in dem Jahr, in dem 67,1% (215) 95,5% (42.400)
in dem Jahr, als 31,1% (100) 3,6% (2.550)
in dem Jahr, wo 1,8% (6) 0,9% (684)
in dem Sommer, in dem 50% (2) 44,5% (616)
in dem Sommer, als 50% (2) 38,4% (531)
in dem Sommer, wo 0% (0) 17,1% (237)

Tabelle 3 (Suchanfragen vom 02.03.09)

In den Korpora geschriebener Sprache des IDS, wie auch im Internet, sind an dem/in dem-Sätze mit Abstand am häufigsten vertreten, wo-Sätze am seltensten.
Die bereits beschriebene Zurückhaltung gegenüber wo bestätigt sich hier insofern, als der Anteil der wo-Sätze an der Gesamtbelegzahl in den eher bildungssprachlichen Textkorpora des IDS deutlich geringer ist als im mit Google durchsuchten Internet.

  • Gibt es vielleicht auch Kontexte, bei denen an dem nicht bevorzugt verwendet wird?

Als Abgleich zu den Ergebnissen in Tabelle 3 erfolgte eine Suche, bei der die Präpositionalphrase in zusammengezogener Form verwendet wurde, also beispielsweise im anstelle von in dem. Bei diesen Suchanfragen (Tabelle 4) fällt auf: Den größten Anteil haben als-Sätze. Die wo-Sätze nehmen zwei Mal den zweiten Platz ein. Für genaue Aussagen und Interpretationen müssten hier allerdings noch Detailuntersuchungen angestellt werden.

Suchanfrage IDS-Textkorpora Google
am Tag, an dem 29,9% (289) 44,1% (30.100)
am Tag, als 69,3% (670) 46,6% (31.800)
am Tag, wo 0,8% (8) 9,3% (6.400)
am Wochenende, an dem 8,9% (15) 1,4% (627)
am Wochenende, als 77,5% (131) 89,7% (39.800)
am Wochenende, wo 13,6% (23) 8,9% (3.950)
im Jahr, in dem 49,5% (47) 36,4% (11.200)
im Jahr, als 43,2% (41) 48% (14.800)
im Jahr, wo 7,3% (7) 15,6% (4.810)
im Sommer, in dem 3,5% (8) 1,5% (989)
im Sommer, als 85,5% (194) 93.3% (62.900)
im Sommer, wo 11,4% (26) 5,2% (3.550)

Tabelle 4 (Suchanfragen vom 03.03.09)

Fazit

Bevorzugt werden an dem/in dem und als zur Einleitung temporaler Attributsätze verwendet. Tendenziell scheinen als und wo näher an der Alltagssprache zu liegen.
Darüber hinaus sind folgende Besonderheiten zu beachten:

  • Ist der Bezugsausdruck des übergeordneten Satzes adverbial (z. B. jetzt, abends, um fünf Uhr), wird die Präpositionalphrase an dem/in dem als Relativsatzeinleitung nicht verwendet.
  • Bei Adverbien wie jetzt und heute ist wo das häufigste der drei Einleitungselemente, bei damals wird als am häufigsten verwendet.
  • Ist der Bezugsausdruck ein Nomen, sind alle drei Anschlüsse möglich, allerdings gilt die Verwendung von wo in temporalen Attributsätzen nicht immer als stilistisch gut.